Nachdem wir drei sehr sehr entspannende und schoen sonnige Tage in Airlie Beach verbracht hatten, ging es am Dienstag Morgen los zu unserer letzten Tour die wir gebucht hatten! Leider hatte es nachts schon angefangen zu regnen und morgen beim aus dem Zelt rauskrabbeln war der Himmel ganz schoen bewoelkt! Aber gut, das haben wir ja in Fraser Island auch gehabt, deswegen konnte das unseren Optimismus nicht so sehr trueben. Nach noch ein paar Erledigungen ging es auch schon mit noch einer anderen Kanadierin los zur Bootsanlegestelle wo wir von einem besonders coooooolen Skipper empfangen worden sind. Nach einer kurzen Einweisung sind wir (insgesamt 17 Tourteinehmer) losmarschiert an lauter Luxussegelbooten vorbei hin unserem Segelschiff "Freight Train" (das hat sogar schon Rennen gewonnen)!Das sah auf den ersten Blick gar nicht aus, als koennten dort 17 Leute plus Mannschaft schlafen aber als man in das Innere des Boots gekraxelt ist, konnte man lauter kleine Kojen und auch eine suesse Kueche finden. Feli und ich bekamen eine schnuggelige Doppelkoje in der man keine Platzangst haben durfte!
Als alle untergekommen waren gab es noch ein paar Erklaerungen zum Boot zum Ablauf und blablabla und dann wurden auch schon die Segel gesetzt und aug gings in krassem Winkel zum Wasser in Richtung Whitsunday Islands. Man konnte sich nur ueber Deck aufhalten, weil unten hat man sofort ein flaues Gefuehl im Magen bekommen...und seekrank sein bei dem Gedanke noch zwei Tage auf See verbrigen zu muessen war dann nicht so gut. Also sassen wir alle brav draussen! Tagesziel war nur eine Bucht zu erreichen und dort den Anker zu lassen, damit am naechsten Tag eine Wanderung zum bekanntesten Strand der Inseln losgehen konnte!
Unter Deck hat der cooooooole Skipper, der sich zu einem Koch weiterentwickelt hatte, ein leckeres Abendbrot zubereitet und es gab sogar etwas extra fuer die "Vegiterribles" (furchtbaren Vegetarier...naja Wortspielchen gibts...) Nach ein paar Weinchen sind wir auch bald in die schwankenden Kojen gefallen und nach einer mehr oder weniger guten Nacht gings ziemlich frueh am Morgen los zur Insel. Leider war das Wetter immer noch nicht so gut, als das man in vollen Zuegen den wohl schoensten Strand Australiens geniessen konnte! Aber frei nach dem Motto nur die harten kommen in den Garten haben wir uns auch in kuehle Nass gestuerzt. Es hat dann sogar auch ein bisschen die Sonne geschienen, so dass man sich wirklich ein bisschen gefuehlt hat als waere man in einem Paradis aus tuerkisem Meer und weisem Strand!
Nachmittags hatten wir dann die Gelegenheit in sexy Ganzkoerper-Neoprenanzuegen eine Runde zu schnorcheln und, bis auf dass es ganz schoen kalt war, hat man hier schon nochmal mehr Fische und Korallen mit vielen Farben bewundern koennen. Aufgewaermt mit Kaffee und Keksen gings auch schon bald zu unserem naechsten Nachtplatz und diesen Abend hat sich der Koch wieder als grossartig erwiesen und ein leckeres Mal kreiert! Durch das ganze Schnorcheln, Schwimmen und Frieren sind wir auch schon bald muede in die Kojen gekrabbelt, konnten aber die Nacht aufgrund von abwechselnden Stoerungen (schnarchendes Monster ueber uns, Angriffe durch im Wasser schwimmende Boje die gelegentlich ans Boot gedonnert ist, so dass man den Eindruck hatte der weisse Hai persoenlich kommt...) nicht richtig geniessen.
Nach einem weiteren Schnorchelgang am Morgen ging es auch schon wieder zurueck zum Hafen und dann sind wir noch den ganzen Tag weiter schwankend durch den Ort getingelt (wir hatten schon Angst wir werden landkrank, dass man so ein Segelboot so lange nachspuert...) um dann Abends den Greyhoundbus nach Brisbane zu nehmen.
Jetzt sind wir bis Montag hier und werden uns ein wenig die Stadt anschauen!!
Viele Gruesse an alle zu Hause!
Danke auch fuer die Kommentare der treuen Kommentarschreiber!!!
Wir haben euch lieb,
Feli, Fanny und Eva
Freitag, 31. August 2007
Sonntag, 26. August 2007
Abenteuer auf Fraser-Island
Wir sind hier gut in Airlie Beach angekommen und verbringen die Tage am Strand und faullenzen. Das haben wir uns auch verdient! warum? Lest weiter!!
Fraser Island ist die groesste Sand-Insel der Welt! Das aber wirklich interessante an Fraser Island ist, dass es dort Regenwald gibt, was man zunaechst gar nicht glauben kann (Regenwald? auf einer Insel, die nur aus Sand besteht??). Um Fraser Island anzuschauen, muss man definitiv mit einem Vierradantrieb-Auto ausgestattet sein, weil die Strassen dort entweder der kilometerlange Strand oder mit tiefen Schlagloechern ausgestattete Sandrouten sind.
Wir hatten eine Tour gebucht, bei der man mit einem Vierradantrieb-Jeep, dem noetigen Campingequipement fuer bis zu 10 Leuten, einer Karte von Fraser Island und einer empfohlenen Route fuer 2,5 Tage ausgestattet wird. Dann wird man in Gruppen eingeteilt und zum Nahrungsmittel-Einkaufen und dann auf die Faehre geschickt!
Nachdem wir all das geschafft hatten und auf der Insel angekommen feststellten, dass wir nicht nur eine gute Gruppe (2 Schottinnen, 3 Hollaender und wir), sondern auch 2 sehr verantwortungsvolle Fahrer (Martin und Bouke aus Holland) erwischt hatten konnte es auch schon zum ersten wunderschoenen Ort losgehen, dem See Mc Kenzie! Wenn wir ein Internetcafe finden, wo das Photohochladen funktioniert, zeigen wir euch Bilder (hier ists mal wieder zu langsam). Den Rest des Tages verbrachten wir damit den See in vollen Zuegen zu geniessen und uns am Strand ein schoenes Nachtlager aufzubauen. Gemeinsam mit 2 anderen Gruppen, die vom gleichen Hostel wie wir gestartet waren wie wir, haben wir dann auch abends eine kleine Strandparty gefeiert!
Am naechsten Tag sind wir dann frueh gestartet, weil man auf dem Strand nur am Vormittag, bei Ebbe, fahren darf. Wir haben ein altes Schifswrack angeschaut und einen schoenen Aussichtspunkt aufs Meer "bestiegen" von wo aus wir auch einen Buckelwal gesehen haben! Herrlich! Ziemlich zeitig haben wir uns dann auf den Weg ueber den Strand zurueck gemacht, weil wir einen anderen netten See anschauen wollten. Wir wunderten uns schon, dass die Wellen schon ziemlich weit den Strand hochkletterten. Bis uns ein Ranger (die da auf alles aufpassen, Menschen, Tiere, Natur) anhielt und uns erklaerte, wir sollten SO SCHNELL WIE MOEGLICH den Strand verlassen, weil ein Sturm mit Wind geschwindigkleiten bis zu 90 km/h auf die Insel zusteuere, der das Befahren und das Campen am Strand unmoeglich mache!
Ja, ums nicht zu spannend zu machen: Ab Mittags um 12 oder 1 waren wir dann sicher auf einem Campingplatz mit ueberdachter Kueche, wo wir die Bekanntschaft mit ein paar trinkfesten Iren machten! Es war ein sehr lustiger Nachmittag und Abend, vor allem, als wir mal runter zum inzwischen voellig ueberfluteten und unbefahrbaren Strand machten und uns dort in den Wind lehnten!
Die Nacht war zwar nicht ganz so komfortabel (schon mal Nachts wach im Zelt gelegen und gehofft, dass es nicht umfaellt oder ein Baum drauffaellt?) aber wir waren doch gluecklich sicher im "Landesinneren" zu sein.
Am naechsten morgen sind wir, so frueh es moeglich war, das letzte Stueck Strand gefahren um auf die "Strassen" zu gelangen, die ueber die Insel fuehren, wo wir dann vor der Flut, die ja ab Mittags wieder kommt, sicher waren.
Wir haben dann noch einen schoenen See angeschaut, aber der von schraeg vorne kommende starke Regen hat uns voellig durchnaesst, so dass wir dann beschlossen, zur Faehren-Anlegestelle zu fahren, wo wir hofften eine fruehere Faehre oder wenigstens eine Tasse heisse Schokolade zu bekommen. Wir Glueckspilze haben dann auch tatsaechlich schon die Faehre um 13:30 Uhr nehmen koennen und sassen gegen 5 frisch geduscht und warm in unseren Hostel-Betten oder Sofas!
So nebenbei erfuhren wir, dass wir also Fraser beim schlechtesten Wetter seit 100 Jahre gesehen haben! Naja!!
Am Abend gabs dann noch Freipizza fuer alle heimgekehrten Gruppen, weil wir ja doch durch das schlechte Wetter recht wenig von der Insel sehen konnten. Aber alles in allem waren wir echte Glueckpilze! Eine Gruppe musste am Strabnd uebernachten, weil sie nicht rechtzeitig runterkamen und weil die Zelte nicht stehen blieben mussten sie zu 8 im Auto schlafen, waehrend ein Dingo ihren Deckel der Kuehlbox klaute, die aus Platzmangel draussen stand, und sich dann am Essen bediente. Eine andere Gruppe musste in teuren Apartements fuer 25 Dollar pro Nase uebernachten, weil sie keine andere Moeglichkeit hatten.
Jetzt geniessen wir ein paar entspannte Tage hier im Partyoertchen Airlie Beach! Ich glaube der existiert nur, damit die Touristen, die Whitsunday Island vor und nach der Tour irgendwo uebernachten und feiern koennen. Gestern abend waren wir dann auch mal unter ihnen und haben in Flip Flops die Tanzflaeche gerockt [wir sind Klamottenmaessig weniger zum Ausgehen ausgestattet und dann doch ein bisschen aufgefallen :-)]
Heute abend gibts was mit Reis, Hmmmmmm, und danach machen wir einen Spieleabend auf unserem Campingplatz, man kann ja nicht jeden Abend feiern gehen ;-)
Wir sind dann also von Dienstag bis Donnerstag auf unsrer letzten Tour. Danch wollen wir moeglichst bald wieder runter nach Brisbane fahren, wir melden uns dann wahrscheinlich erst aus Brisbane wieder! Also *rechne-rechne* so am naechsten Wochenende!
Machts gut und schreibt uns viele Kommentare!!!
Eva, Feli und Fanny
Fraser Island ist die groesste Sand-Insel der Welt! Das aber wirklich interessante an Fraser Island ist, dass es dort Regenwald gibt, was man zunaechst gar nicht glauben kann (Regenwald? auf einer Insel, die nur aus Sand besteht??). Um Fraser Island anzuschauen, muss man definitiv mit einem Vierradantrieb-Auto ausgestattet sein, weil die Strassen dort entweder der kilometerlange Strand oder mit tiefen Schlagloechern ausgestattete Sandrouten sind.
Wir hatten eine Tour gebucht, bei der man mit einem Vierradantrieb-Jeep, dem noetigen Campingequipement fuer bis zu 10 Leuten, einer Karte von Fraser Island und einer empfohlenen Route fuer 2,5 Tage ausgestattet wird. Dann wird man in Gruppen eingeteilt und zum Nahrungsmittel-Einkaufen und dann auf die Faehre geschickt!
Nachdem wir all das geschafft hatten und auf der Insel angekommen feststellten, dass wir nicht nur eine gute Gruppe (2 Schottinnen, 3 Hollaender und wir), sondern auch 2 sehr verantwortungsvolle Fahrer (Martin und Bouke aus Holland) erwischt hatten konnte es auch schon zum ersten wunderschoenen Ort losgehen, dem See Mc Kenzie! Wenn wir ein Internetcafe finden, wo das Photohochladen funktioniert, zeigen wir euch Bilder (hier ists mal wieder zu langsam). Den Rest des Tages verbrachten wir damit den See in vollen Zuegen zu geniessen und uns am Strand ein schoenes Nachtlager aufzubauen. Gemeinsam mit 2 anderen Gruppen, die vom gleichen Hostel wie wir gestartet waren wie wir, haben wir dann auch abends eine kleine Strandparty gefeiert!
Am naechsten Tag sind wir dann frueh gestartet, weil man auf dem Strand nur am Vormittag, bei Ebbe, fahren darf. Wir haben ein altes Schifswrack angeschaut und einen schoenen Aussichtspunkt aufs Meer "bestiegen" von wo aus wir auch einen Buckelwal gesehen haben! Herrlich! Ziemlich zeitig haben wir uns dann auf den Weg ueber den Strand zurueck gemacht, weil wir einen anderen netten See anschauen wollten. Wir wunderten uns schon, dass die Wellen schon ziemlich weit den Strand hochkletterten. Bis uns ein Ranger (die da auf alles aufpassen, Menschen, Tiere, Natur) anhielt und uns erklaerte, wir sollten SO SCHNELL WIE MOEGLICH den Strand verlassen, weil ein Sturm mit Wind geschwindigkleiten bis zu 90 km/h auf die Insel zusteuere, der das Befahren und das Campen am Strand unmoeglich mache!
Ja, ums nicht zu spannend zu machen: Ab Mittags um 12 oder 1 waren wir dann sicher auf einem Campingplatz mit ueberdachter Kueche, wo wir die Bekanntschaft mit ein paar trinkfesten Iren machten! Es war ein sehr lustiger Nachmittag und Abend, vor allem, als wir mal runter zum inzwischen voellig ueberfluteten und unbefahrbaren Strand machten und uns dort in den Wind lehnten!
Die Nacht war zwar nicht ganz so komfortabel (schon mal Nachts wach im Zelt gelegen und gehofft, dass es nicht umfaellt oder ein Baum drauffaellt?) aber wir waren doch gluecklich sicher im "Landesinneren" zu sein.
Am naechsten morgen sind wir, so frueh es moeglich war, das letzte Stueck Strand gefahren um auf die "Strassen" zu gelangen, die ueber die Insel fuehren, wo wir dann vor der Flut, die ja ab Mittags wieder kommt, sicher waren.
Wir haben dann noch einen schoenen See angeschaut, aber der von schraeg vorne kommende starke Regen hat uns voellig durchnaesst, so dass wir dann beschlossen, zur Faehren-Anlegestelle zu fahren, wo wir hofften eine fruehere Faehre oder wenigstens eine Tasse heisse Schokolade zu bekommen. Wir Glueckspilze haben dann auch tatsaechlich schon die Faehre um 13:30 Uhr nehmen koennen und sassen gegen 5 frisch geduscht und warm in unseren Hostel-Betten oder Sofas!
So nebenbei erfuhren wir, dass wir also Fraser beim schlechtesten Wetter seit 100 Jahre gesehen haben! Naja!!
Am Abend gabs dann noch Freipizza fuer alle heimgekehrten Gruppen, weil wir ja doch durch das schlechte Wetter recht wenig von der Insel sehen konnten. Aber alles in allem waren wir echte Glueckpilze! Eine Gruppe musste am Strabnd uebernachten, weil sie nicht rechtzeitig runterkamen und weil die Zelte nicht stehen blieben mussten sie zu 8 im Auto schlafen, waehrend ein Dingo ihren Deckel der Kuehlbox klaute, die aus Platzmangel draussen stand, und sich dann am Essen bediente. Eine andere Gruppe musste in teuren Apartements fuer 25 Dollar pro Nase uebernachten, weil sie keine andere Moeglichkeit hatten.
Jetzt geniessen wir ein paar entspannte Tage hier im Partyoertchen Airlie Beach! Ich glaube der existiert nur, damit die Touristen, die Whitsunday Island vor und nach der Tour irgendwo uebernachten und feiern koennen. Gestern abend waren wir dann auch mal unter ihnen und haben in Flip Flops die Tanzflaeche gerockt [wir sind Klamottenmaessig weniger zum Ausgehen ausgestattet und dann doch ein bisschen aufgefallen :-)]
Heute abend gibts was mit Reis, Hmmmmmm, und danach machen wir einen Spieleabend auf unserem Campingplatz, man kann ja nicht jeden Abend feiern gehen ;-)
Wir sind dann also von Dienstag bis Donnerstag auf unsrer letzten Tour. Danch wollen wir moeglichst bald wieder runter nach Brisbane fahren, wir melden uns dann wahrscheinlich erst aus Brisbane wieder! Also *rechne-rechne* so am naechsten Wochenende!
Machts gut und schreibt uns viele Kommentare!!!
Eva, Feli und Fanny
Freitag, 24. August 2007
Haaaaaallo
Hallo ihr Lieben zu Hause!
Wir sind wieder gesund und munter von einer sehr abenteuerlichen Tour auf Fraser Island zuruekgekommen. Da das Internetcafe hier aber nur eine sehr langsame Internetverbindung hat schreiben wir ein andermal von unserem Abenteuer! Nur soviel: Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h und Regen spielen eine grosse Rolle. :-)
Heute abend fahren wir noch mit dem Greyhoundbus nach Airlie Beach, wo am Dienstag die naechste Tour zu den Whitsunday Islands auf uns wartet. Vielleicht gibts in Airlie Beach besseres Internet!
Fuehlt euch gedrueckt, wir denken oft an euch!!
Fanny Feli und Eva
Wir sind wieder gesund und munter von einer sehr abenteuerlichen Tour auf Fraser Island zuruekgekommen. Da das Internetcafe hier aber nur eine sehr langsame Internetverbindung hat schreiben wir ein andermal von unserem Abenteuer! Nur soviel: Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h und Regen spielen eine grosse Rolle. :-)
Heute abend fahren wir noch mit dem Greyhoundbus nach Airlie Beach, wo am Dienstag die naechste Tour zu den Whitsunday Islands auf uns wartet. Vielleicht gibts in Airlie Beach besseres Internet!
Fuehlt euch gedrueckt, wir denken oft an euch!!
Fanny Feli und Eva
Samstag, 18. August 2007
Alice Springs - Tour Uluru, Kings Canyon und Kata Tjuta (15. bis 17.8.07)
Hallo ihr Lieben,
seit gestern sind wir jetzt wieder von unserer Dreitagestour um den Ayers Rock (der in der Landessprache der Aborigines Uluru genannt wird) zurueck und mittlerweile wieder einigermassen aufgewaermt. Denn es war wirklich seeeeehr kalt dort, und wir haben gefroren wie im tiefsten Winter! Aber Gott sei Dank wohnen wir hier in Alice Springs ja in einem Hostel mit Heizung, deswegen laesst es sich schon aushalten! Aber nun von Anfang an...
Tag 1
Am Dienstag wurden wir bereits um 6 Uhr in der Frueh von unserem sehr netten und unterhaltsamen Guide Scotty abgeholt, das heisst wir mussten schon um 5.30 aus unserem Hostel auschecken. Noch etwas verschlafen sassen wir deshalb im Bus und waren erstmal ueber 5 Stunden unterwegs, bis wir am Kings Canyon angekommen waren. Ja, obwohl Alice Springs - wenn man in die landkarte schaut - schon sehr nah an den National Parks zu sein scheint, dauerte es doch noch so lange! Aber an die australischen Groessenverhaeltnisse muessen auch wir uns noch gewoehnen!
Obwohl am Anfang alle Leute unserer Gruppe noch ziemlich muede waren und die Gespraeche deshalb ein bisschen schleppend waren, wurden wir in den drei Tagen doch eine sehr nette "family", wie uns unser Guide Scotty immer nannte! Die Gruppe bestand aus insgesamt 20 Leuten, dabei waren Englaender, Iren, ein Paerchen aus Hongkong, eine Japanerin, Franzosen, ein Australier und last but not least 5 Deutsche!
Wir sind also gegen Mittag an unserem ersten Halt, dem Kings Canyon angekommen. Dort gabs erstmal Sandwiches als Mittagessen. Gestaerkt wanderten wir dann los, ein sehr schoener Wanderweg, bei dem man durch eine sehr beeindruckende Landschaft kam! Im Gegensatz zu unserer letzten Tour war das aber nicht besonders anstrengend, weil Scott ziemlich viele Pausen machte, in denen er uns viel ueber die Landschaft erklaerte. Das war sehr interessant, und wir konnten ihn auch recht gut verstehen weil er ein gut verstaendliches Englisch spricht. Der Canyon ist aus rotem Sandstein und ziemlich hoch und gewaltig, und man fuehlt sich so klein wie Ameisen, wenn man hinauf wandert! Insgesamt erinnert er an den Grand Canyon in den USA, nur ist er natuerlich kleiner. Insgesamt also sehr beeindruckend!
Nachdem wir dann Spaetnachmittags wieder am Bus angekommen waren, gings dann weiter in Richtung Uluru, den wir am naechsten Tag anschauen wollten. Wir waren bestimmt nochmal 2 stunden unterwegs, denn wie gesagt ist hier alles ziemlich weitlaeufig. Wir sind dann bis zu unserem Buschcamp gefahren, in dem wir in dieser Nacht uebernachteten. Waehrend Scotty fuer uns ein leckeres Abendessen kochte, packten wir die Swags (das sind grosse Militaerschlafsaecke mit eingenaehter Matratze, in den man sich dann mit seinem eigenen kleinen Schlafsack reinlegt, damit es nicht so kalt ist) aus, denn wir uebernachteten unter freiem Himmel. Gegen Abend wurde es dann seeeehr kalt. Man kann sich nicht vorstellen, dass der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht soooo gross sein kann, aber das geht! In der ersten Nacht wars zwar noch einigermassen angenehm, aber ich glaube in der zweiten Nacht hatte es schon fast Minusgrade! Wir haben gefroren ohne Ende, obwohl wir alle Pullis und Hosen anhatten, die wir dabei haben! Wahnsinn! Aber wir sind hier halt doch in der Wueste...
Liebe Gruesse an alle,
Feli
seit gestern sind wir jetzt wieder von unserer Dreitagestour um den Ayers Rock (der in der Landessprache der Aborigines Uluru genannt wird) zurueck und mittlerweile wieder einigermassen aufgewaermt. Denn es war wirklich seeeeehr kalt dort, und wir haben gefroren wie im tiefsten Winter! Aber Gott sei Dank wohnen wir hier in Alice Springs ja in einem Hostel mit Heizung, deswegen laesst es sich schon aushalten! Aber nun von Anfang an...
Tag 1
Am Dienstag wurden wir bereits um 6 Uhr in der Frueh von unserem sehr netten und unterhaltsamen Guide Scotty abgeholt, das heisst wir mussten schon um 5.30 aus unserem Hostel auschecken. Noch etwas verschlafen sassen wir deshalb im Bus und waren erstmal ueber 5 Stunden unterwegs, bis wir am Kings Canyon angekommen waren. Ja, obwohl Alice Springs - wenn man in die landkarte schaut - schon sehr nah an den National Parks zu sein scheint, dauerte es doch noch so lange! Aber an die australischen Groessenverhaeltnisse muessen auch wir uns noch gewoehnen!
Obwohl am Anfang alle Leute unserer Gruppe noch ziemlich muede waren und die Gespraeche deshalb ein bisschen schleppend waren, wurden wir in den drei Tagen doch eine sehr nette "family", wie uns unser Guide Scotty immer nannte! Die Gruppe bestand aus insgesamt 20 Leuten, dabei waren Englaender, Iren, ein Paerchen aus Hongkong, eine Japanerin, Franzosen, ein Australier und last but not least 5 Deutsche!
Wir sind also gegen Mittag an unserem ersten Halt, dem Kings Canyon angekommen. Dort gabs erstmal Sandwiches als Mittagessen. Gestaerkt wanderten wir dann los, ein sehr schoener Wanderweg, bei dem man durch eine sehr beeindruckende Landschaft kam! Im Gegensatz zu unserer letzten Tour war das aber nicht besonders anstrengend, weil Scott ziemlich viele Pausen machte, in denen er uns viel ueber die Landschaft erklaerte. Das war sehr interessant, und wir konnten ihn auch recht gut verstehen weil er ein gut verstaendliches Englisch spricht. Der Canyon ist aus rotem Sandstein und ziemlich hoch und gewaltig, und man fuehlt sich so klein wie Ameisen, wenn man hinauf wandert! Insgesamt erinnert er an den Grand Canyon in den USA, nur ist er natuerlich kleiner. Insgesamt also sehr beeindruckend!
Nachdem wir dann Spaetnachmittags wieder am Bus angekommen waren, gings dann weiter in Richtung Uluru, den wir am naechsten Tag anschauen wollten. Wir waren bestimmt nochmal 2 stunden unterwegs, denn wie gesagt ist hier alles ziemlich weitlaeufig. Wir sind dann bis zu unserem Buschcamp gefahren, in dem wir in dieser Nacht uebernachteten. Waehrend Scotty fuer uns ein leckeres Abendessen kochte, packten wir die Swags (das sind grosse Militaerschlafsaecke mit eingenaehter Matratze, in den man sich dann mit seinem eigenen kleinen Schlafsack reinlegt, damit es nicht so kalt ist) aus, denn wir uebernachteten unter freiem Himmel. Gegen Abend wurde es dann seeeehr kalt. Man kann sich nicht vorstellen, dass der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht soooo gross sein kann, aber das geht! In der ersten Nacht wars zwar noch einigermassen angenehm, aber ich glaube in der zweiten Nacht hatte es schon fast Minusgrade! Wir haben gefroren ohne Ende, obwohl wir alle Pullis und Hosen anhatten, die wir dabei haben! Wahnsinn! Aber wir sind hier halt doch in der Wueste...
Liebe Gruesse an alle,
Feli
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